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Sonnenschutz - Kinder
Besonnenes Sonnen mit Kindern - 10 Tipps
- Säuglinge bis zu einem Jahr nie der prallen Sonne aussetzen.
Suchen Sie einen schattigen Platz, stellen Sie zusätzlich einen Sonnenschirm auf oder befestigen Sie einen kleinen Schirm am Kinderwagen. - Auch bis ins Vorschulalter gilt: Pralle Sonne möglichst vermeiden.
Den einfachsten Sonnenschutz bieten schattige Plätze. Auch dort und bei bedecktem Himmel ist noch Vorsicht angesagt, denn bis zu 80% der UV Strahlung dringen auch noch bis auf die Haut durch. - Meiden Sie die Uhrzeit von elf bis fünfzehn Uhr.
In dieser Zeit ist die Sonneneinstrahlung am intensivsten und die Gefahr für Sonnenschäden am höchsten. - Kleidung ist der beste Sonnenschutz.
Schützen Sie Ihre Kinder beim Spielen mit der 3-H-Regel (Hütchen, Hemdchen, Höschen). Bedenken Sie jedoch, dass auch Kleidung noch einen gewissen Anteil an Sonnenstrahlen durchlässt, besonders wenn sie bereits nass ist. Abhilfe hierbei können Textilien mit eingebautem Sonnenschutz schaffen. Die Stoffe bieten durch besondere Webtechnik oder Imprägnierungen einen UV-Schutz. Dieser so genannte UV-Protektionsfaktor (UPF) sollte nicht niedriger als 30 sein. Manche Apotheken verkaufen zum Beispiel Strandkleidung von Hyphen®. Die Kopfbedeckung schütz Ihr Kind nicht nur vor einem Sonnenbrand auf dem Kopf, sondern auch vor einem Sonnenstich. Sonnenbrille mit UV-Filter nicht vergessen. - Geben Sie der Haut Zeit, sich an die Sonne zu gewöhnen.
Bleiben Sie in den ersten Tagen und mit Kindern unter 3 Jahren lieber im Schatten. - Wählen Sie ein geeignetes Sonnenschutzmittel für Ihr Kind.
In der Apotheke helfen wir gerne bei der Auswahl abgestimmt auf Strahlungsintensität, Hauttyp oder den Aufenthalt im Wasser. - Tragen Sie den Sonnenschutz rechtzeitig auf.
Eine halbe Stunde bevor Sie in die Sonne gehen, sollten Sie Ihr Kind mit dem Lichtschutzmittel eincremen. Diese Zeit ist besonders bei chemischen Wirkstoffen nötig, damit sich der volle Schutz entfalten kann. - "Viel hilft viel"
Achten Sie auf eine genügende Menge (ein Teelöffel fürs Gesicht); eine geringere Menge verhindert die Schutzwirkung wesentlich. Beachten Sie besonders Nase, Augenbrauen, Ohren, Hals und schultern, wenn es um das eincremen geht - ca. 2 Esslöffel pro Anwendung. Eine vierköpfige Familie braucht theoretisch für einen Tag Strandurlaub eine ganze Flasche Sonnenschutzmittel. - Nach dem Baden und Schwitzen: Sonnenschutz erneut auftragen.
Selbst bei wasserfesten Produkten bleibt ein Teil der Creme im Wasser bzw. im Handtuch. Deshalb trocknen Sie Ihr Kind nach dem Bad gut ab und cremen es erneut ein. Hierdurch verlängert sich jedoch nicht die durch den Lichtschutzfaktor angegebene Schutzdauer des Sonnenschutzmittels. - Kinder, die schwitzen, müssen auch trinken.
Toben die Kinder am Strand oder im Garten in der Sonne, verlieren sie viel Flüssigkeit. Stellen Sie immer genügend Getränke bereit. Hierzu eignen sich am besten Wasser, ungesüßte Frucht- oder Kräutertees sowie Saftschorlen.
Diese Informationen können Sie auch als PDF-Datei herunterladen: Sonnenschutz für Kinder
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